Stratosphärenballon

 

Aktuell:

Strato III

Der Start erfolgte am Freitag, 24.09.2021, 16:39 Uhr.

Ballon im Bau:

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Zum dritten Mal startete das RHG eine Mission in die Stratosphäre. In einer Höhe von etwa 20 km sammelte unsere Sonde Umweltdaten für den NaWi-Unterricht.

Unterstützt wurden wir von der Firma InfraTec mit deren Sensor wir die CO2 - Konzentration über unterschiedlichen Regionen vermessen. Die anderen Bestandteile der Sondentechnik stammen von unseren Projektpartnern, dem Grünen Campus Malchow, dem Goethe Gymnasium Lichterfelde und dem Humboldt Gymnasium Tegel.

Unsere Schülerfirma 'SADTS' konstruierte den für die gezielte Landungseinleitung notwendigen Auslösemechanismus.

 

 

Strato II

Langzeitflug in der Stratosphäre

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Der Start erfolgte am Fr. 04.09.2020, 20 Uhr

Video vom Start auf youtube

 

Ein Ziel der  Mission Strato II (Strato I siehe unten) ist es, Sterne zu fotografieren. Dafür hat ein Astronomiekurs unseres Gymnasiums seit Oktober 2019 überlegt, diskutiert, experimentiert und gebastelt.

Während des Fluges sollen weiterhin neben den klassischen Messwerten auch die O3 - und CO2 - Konzentrationen pro Höhe gemessen werden. Ionisierende Strahlung wird mit einem Geiger-Müller-Zählrohr (GMZ) aufgezeichnet. Für die α-Strahlung nutzen wir eine ESP32-Cam und einen Zinksulfidschirm.
Der Flug kann mit einem Peilsender, konstruiert vom Goethe-Gymnasium-Lichterfelde, mit der Kennung DN3GG auf der Webseite aprs.fi getrackt werden.
Für Landschaftsaufnahmen hat der Grüne-Campus-Malchow zwei Raspi Zeros mit Kameras versehen und flugtauglich programmiert.
Etwa 8 Stunden nach dem Start wird ein Zündplättchen ein Loch in den Ballon brennen, wodurch dieser Gas verliert und landen kann. Der Ort des "Touchdown" ist abhängig von den aktuellen Windverhältnissen.

 

 

Strato I

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Plakat als pdf-Datei

 

Impressionen von Start, Flug und Landung:

Der Ballon wurde am 07.06.2019 gestartet und erreichte eine Höhe von 40,1 km. Das ist das 4-fache der Reiseflughöhe von Passagierflugzeugen oder ca. 40% der Höhe bis zum Beginn des Übergangs zum Weltraum bei 100 km (lt. offizieller Definition) oder ca. 1/10 der Höhe der Internationalen Raumstation ISS. Die Sonde, eine Kombination von Kleincomputern mit Einchiprechnern, erfasste umfangreiche Messdaten und machte Fotos. Mit Hilfe eines GPS-Trackers wurde der Ballonflug verfolgt. Die Flugzeit betrug 3 Stunden. Geborgen wurde er ca. 65 km nördlich von Berlin bei Lychen.

StartStart

Start und Aufstieg:

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Bilder aus ca. 40 km Höhe:

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Landeort:

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