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Unterrichtskonzeption

 

Eine solide und moderne Unterrichtsarbeit, die neuste Erkenntnisse der pädagogischen und psychologischen Wissenschaften integriert, ist die Kernaufgabe des Pädagogenteams.

Das Hauptinstrument der Realisierung der Unterrichtskonzeption ist die Methodenvielfalt, wie z. B. die Binnendifferenzierung, SOL, Lernplakate u.a., mit denen die Schüler befähigt werden, durch individuelle Aufgabenstellungen bzw. Arbeit im Team grundlegende Kompetenzen für die Erreichung des Bildungsziels zu entwickeln. Dazu werden regelmäßig Studientage* für die Lehrer durchgeführt.

Der Blockunterricht** als äußeres Organisationsmodell unterstützt die Unterrichtskonzeption. Weitere fächerübergreifende Unterrichtseinheiten*** bzw. Projekte tragen zum Erlangen interdisziplinärer Kompetenzentwicklungen bei. Ein zentraler Methodentag unterstützt das Anliegen.

Die Unterrichtsziele werden auch mithilfe moderner Technik realisiert. Interaktive Whiteboards (Promethean) sind in vielen Räumen fest installiert. Genügend Computer, Laptops mit Beamer für Präsentationen komplettieren die modern ausgestatteten Unterrichtsräume. Einzigartig in Berlin ist unserer komplett ausgebautes Energie- und Experimentierzentrum, was mehr Schüler zur Teilnahme an Wettbewerben, z.B. "Jugend forscht", animiert.

Ein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Jahrgang 9 sowie das Skilager in den Sekundarstufen I und II sind Bestandteile der Unterrichtsarbeit und gehen in die Bewertung ein.

Bezugnehmend auf die SEK I VO werden zu inkludierende Schüler grundsätzlich aufgenommen, ohne dass an der Schule eine Inklussionsklasse existiert. Besonderheiten der Willkommensklassen sind unter dieser Unterrichtsorganisation nachlesbar.

Die Studienorientierung ist unterrichtsimmanent und wird durch jeweils eine jährlich für die Sekundarstufe I und II getrennt organisierte zentrale Zusatzveranstaltung ergänzt. Schulintern sind Frau Dieterich und Frau Senff in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit für inhaltliche Fragen, auch zur Berufsorientierung, ansprechbar.

Entsprechend dem schulinternen Curriculum**** erarbeitete jeder Fachbereich ein fachspezifisches Curriculum sowie jeder Lehrer einen auf die Lerngruppe abgestimmten persönlichen Arbeitsplan.

 

*Durchgeführte Studientage zu pädagogischen Themenstellungen:

„Selbstorganisiertes Lernen Teil 1“,

„Umgang mit Rauschmitteln“,

„Schulprogrammentwicklung“,

„Gestaltung des MSA“,

„Schulinternes Curriculum“,

„Evaluation des Schulprogramms (Methodenvielfalt), 

„Selbstorganisiertes Lernen Teil 2 und Binnendifferenzierung“,

„Selbstorganisiertes Lernen Teil 3“,

„Fächerübergreifende Projekte“,

„Schriftliche Ausarbeitung 5. Prüfungskomponente“,

„Evaluation des Schulprogramms Teil 2 (Blockunterricht)“,

„Stärkung des Schulprofils-Zusammenarbeit mit dem Gläsernen Labor“,

"Erarbeitung des schulinternen Curriculums bezüglich Sprach- und Medienbildung sowie übergreifender Themen entsprechend dem Rahmenplan Sekundarstufe I ab 2017".

 

**Gestaltung des Blockunterrichts

Die Lehrkraft plant die Unterrichtssequenz (den Block) nach didaktischen (unterrichtstheoretischen) Erfordernissen.

  • Der Unterricht ist 90 Minuten lang, die anschließende Pause ist um 10 Minuten verlängert.
  • Es werden zweimal 45 Minuten erteilt, zwei aufeinanderfolgende Stunden sind durch 10 Minuten Pause miteinander verbunden.
  • Die Pause wird durch die Entscheidung des Lehrers an einer didaktisch geeigneten Stelle innerhalb der 90 Minuten eingefügt.
  • Es werden zwei Pausen à 5 Minuten innerhalb des Blockes eingefügt.

 

***Fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung

 

Als ein Ergebnis fächerübergreifenden Arbeitens z.B. zwischen den Naturwissenschaften und Kunst ist die gestaltete Zelle im Eingang der Schule zu sehen. Fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen den FB Kunst, Physik und Darstellendem Spiel ist permanent bei unseren Theateraufführungen zu erkennen. Grundsätzlich ist eine Kooperation aller Fächer möglich und wird abhängig vom Engagement der Lehrer praktiziert

 

****Schulinternes Curriculum

 

Als schulinternes Curriculum wurden „Demokratische Umgangsformen“ gewählt. Bezugnehmend auf unseren Namenspatron Robert Havemann und seinem Werk „Fragen-Antworten-Fragen“ sollen die Schüler fächerübergreifend das kritische und fundierte Hinterfragen von Meinungen, Diskussionsbeiträgen sowie Erkenntnissen unter Respektierung der Mitschüler und Lehrer erlernen und üben. Dabei soll das selbstständige Umgehen mit Methoden, Arbeitstechniken und Lernstrategien angewendet werden.

Als weiterer Entwicklungsschwerpunkt des schulinternes Curriculums wurde das selbstständige Umgehen mit Methoden, Arbeitstechniken und Lernstrategien gewählt.
 
Im Rahmen der Implementierung der Rahmenpläne 1-10 ab 17/18 werden das schulinterne Curriculum und die fachinternen Curricula angepasst (vgl. Unterrichtsentwicklung).